Radonkarte


Der Untergrund ist für die Höhe der Radonbelastung ursprünglich verantwortlich. In Kristallingebieten ist die Urankonzentration des Gesteins erhöht, weshalb viele Gebiete im Tessin und in Graubünden als Radongebiete hervorstechen. Weiter muss im Untergrund ein genügend grosses Porenvolumen vorhanden sein, damit radonhaltige Bodenluft verfügbar wird. Dies ist für Karstgebiete (Jura), Bergsturz- und Sackungsgebiete, aber auch für Schotterablagerungen der Fall (Mittelland).


Die Radonkarte der Schweiz gibt die Radongefährdungsgebiete wieder, in welchen mit grösserer Wahrscheinlichkeit mit Radonwerten >300 Bq/m3 zu rechnen ist. Über die effektiven Verhältnisse gibt eine Radonmessung Auskunft.