Deponie / Deponiegas

Für die Wahl von Deponiestandorten müssen der geologische Untergrund sowie die hydrogeologischen Verhältnisse berücksichtigt werden. Deponien müssen bei geeignetem Untergrund über eine Basisabdichtung verfügen. Nach der Einlagerung des Abfalles erfolgen eine Oberflächenabdichtung sowie eine Rekultivierung der Deponie. Deponiesickerwasser und gase müssen gesammelt und langfristig überwacht werden. Das Grundwasser im Abstrom einer Deponie könnte durch eine Leckage der Basisabdichtung zunehmend verunreinigt werden.

Bei bestehenden Altablagerungen/Altlasten müssen Sanierungsmassnahmen eine Verringerung der Umweltbelastung bringen (Sickerwasserfahne, Deponiegase). Die aus einem Deponiekörper austretenden Gase sind teilweise giftig, teilweise explosiv. Die Verteilung des explosionsgefährdeten Gases Methan kann mit der FID-Methode (Flammenionisationsdetektor) bestimmt und kartiert werden. Neben flächenhaften Kartierungen können spezifische Gase an diskreten Stellen, z.B. in Rammsondierungen bestimmt werden.

  • Beratung bei Deponiesanierungen
  • Deponiegasuntersuchung, -kartierung
  • Grundwasserbeprobung
  • Planung und Auswertung von Markierungsversuchen