Erdbeben

Das stärkste Erdbeben, das sich bisher in der Schweiz ereignet hatte, wurde am 18.10.1356 in Basel registriert (schätzungsweise Intensität 9 auf der MSK-Skala, 6.9 auf der Richterskala). Sebastian Münster beschrieb das Erdbeben in seiner Cosmographie (Ausgabe 1588):

"Anno Christi 1356. kam auff S. Lux tag ein erschrocklicher Erdbidem in das Teutschlandt / der sich erzeigt viel mal zu Basel in diesem jar / unnd verfiel auff gedachten S. Lux tag die Statt an Thürnen / Heusern / Kirchen unn Rinckmawre [Ringmauer] / unn in dem hohe Stifft ein theil des Chors. Es verfielen auch bey hundert Mensche / unn alß die Leut flohen auff S. Peters Platz / liesse einer vo Berenfelß [Ritter Werner von Bärenfels] ab de Fischmarckt un da er auff dz Brücklin kam bey S. Peter fiel ein Zinnen ab der Mawre / die erschluge ihne."