Gesundheitsrisiko

Das Radonproblem wird dadurch verursacht, dass Radon gasförmig ist, und nach kurzer Zeit (Halbwertszeit 3.82 Tage) in weitere radioaktive Stoffe wie Polonium, Bismut und Blei zerfällt. Die Zerfallsprodukte lagern sich an Staubpartikel an, welche eingeatmet werden und in der Lunge zu einer Schädigung führen und das Lungenkrebsrisiko erhöhen können. In der Schweiz wird jeder 10. Lungenkrebsfall dem Radon zugeordnet (Radonkarte). Nach dem Rauchen gilt Radon als zweitwichtigste Quelle von Lungenkrebs; welchen Einfluss die Luftverschmutzung hat, ist bisher nicht geklärt.