Richt- und Grenzwerte

Gemäss Strahlenschutzverdnung vom 22.6.1994 gelten folgende Richt- und Grenzwerte:

  • 400 Bq/m3 Richtwert für Radon in Wohnräumen
  • 1000 Bq/m3 Grenzwert für Radon in Wohnräumen3
  • 3000 Bq/m3 Grenzwert für Radon am Arbeitsplatz

Bei Überschreiten des Grenzwertes besteht eine Pflicht zur Sanierung des Gebäudes, bei Überschreiten des Richtwertes soll im Fall eines Umbaues eine Senkung der Radonkonzentration angestrebt werden. Neubauten - besonders in Radongefährdungsgebieten - müssen so erstellt werden, dass keine Richtwertüberschreitung erfolgt.

Die revidierte Strahlenschutzverordnung, welche mutmasslich 2017 in Kraft treten wird, sieht neu einen so genannten Referenzwert für Radon vor:
  • 300 Bq/m3 Radonreferenzwert für Wohn- und Aufenthaltsräume (Jahresmittel)
  • 1000 Bq/m3 Schwellenwert für Arbeitsplätze (Jahresmittel)

Neubauten: Bei Überschreitung des Referenzwertes von 300 Bq/m3 muss innerhalb eines Jahres eine Sanierung durchgeführt werden.

 

Wohn- und Aufenthaltsräume in bestehenden Gebäuden: Bei Überschreitung des Referenzwertes muss spätestens anlässlich des nächstens Umbaus, der eine Baubewilligung erfordert, durchgeführt werden.